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Vereinsbad "Schwedlersee"

Das Baden im See ist nur Schwimmern, die Mitglieder im Verein sind, gestattet.

Das clubeigene Vereinsbad "Schwedlersee" befindet sich am östlichen Ende des Nordbeckens des Frankfurter Osthafens.

Das Bad ist ein künstlicher See, der ursprünglich der Erweitgerung des Osthafens dienen sollte, aber nie entsprechend ausgebaut worden ist. Er ist seit 1921 das Vereinsbad des EFSC, in dem bis in die 60-iger Jahre auch regelmäßig trainiert  und Wasserball gespielt wurde. Inszwischen ist er nur noch Vereinstreffpunkt und Badesee im Sommer. Das Baden im See ist  nur für Mitglieder des Vereins gestattet.

Das Schwimmen im See geschieht ausschließlich auf eigene Verantwortung!!

Gäste können den Badesee nur nach vorheriger Zustimmung durch den Vorstand benutzen. Das eigenmächtige Mitbringen von Nichtmitgliedern zu Badezwecken ist aus rechtlichen Gründen nicht erlaubt.

Das Clublokal wird von Gabor Papp bewirtschaftet und ist auch Gästen des Vereins zugänglich. Öffnungszeiten für Gäste sind bei schönem Wetter außer montags täglich ab 12.00 Uhr.

Der Schwedlersee in der Abendsonne

Spezielle Veranstaltungen und Öffnungszeiten des Clublokals siehe unter www.schwedlersee.de

Tischreservierungen für das Clublokal werden ab 16.00 Uhr (außer montags) über die Rufnummer

                                            069/438 033

entgegen genommen.

In unmittelbarer Nähe des Vereinsbades befindet sich ein Parkhaus gegen Gebühr, ansonsten gibt es keine Parkplätze! Im Hafengebiet besteht absolutes Halteverbot! Parken ist nur möglich im Bereich der Hanauer Landstraße/Schwedlerstraße. Bitte kommen Sie möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Straßenbahn Linie 11, Hst Schwedlerstraße) oder per Fahrrad.

Die neue Steganlage wurde durch fleißige Hände endlich fertiggestellt und setzt einen neuen Akzent im Bad


Der Schwedlersee dient dem Verein seit 1920 als Vereinsbad. Hier fand der Verein eine Heimstatt, nachdem die bis 1919 genutzten  Badeanstalten  im Main – die ehemals „Schecker´sche Badeanstalt für Herren, für die Damen für freies Baden die Dannhof´sche Badeanstalt am Eisernen Steg nicht mehr zeitgemäß waren (man beachte die saubere Trennung für Herren und Damen!!). Bekanntlich ist das Mainwasser ein fließendes Gewässer, das eine einigermaßen zuverlässige Zeitnahme bei Wettschwimmen natürlich nicht zuließ.

Bis in die 60-iger Jahre wurde der Schwedlersee im Sommer täglich als Trainingsbad benutzt. Die Wasserballmannschaft wickelte hier regelmäßig offizielle Wettkämpfe ab. Danach wurde der Schwedlersee bis in die heutige Zeit nur noch breitensportmäßig für Trainingszwecke und zum zwanglosen Baden genutzt. 

 
Über die Eröffnung des Clubbades, das anfangs die Bezeichnung hatte: „Eigene Club-Anstalt im Osthafen“ lesen wir in der Vereinszeitung „MM“ vom Juli 1920 folgenden Beitrag:

 

Eröffnung unserer Club-Badeanstalt

Vor herrlichsten Wetter begünstigt fand die feierliche Eröffnung der Club-Badeanstalt am 30. Mai (1920) statt. Der Vorsitzende des Clubs, Herr Polizeirat Zenz, eröffnete die sportlichen Vorführungen mit einer kernischen Ansprache, in der er den Werdegang schilderte und die Verdienste derjenigen Herren, die sich um die Bade-Anlage verdient gemacht haben, gebührend würdigte. Gleichzeitig sprach er auch den Herren des Magistrats (Bauamt, Hafenamt usw.) durch deren Entgegenkommen es dem Club erst ermöglicht wurde, die Anstalt zu bauen, herzlichen Dank aus. Sein dreifaches "Gut Naß, Hurra!"  galt der gesunden Weiterentwicklung des E.F.S.C.  

Vor Seiten des Deutschen Schwimmverbandes und des Berliner Schwimm Club "Poseidon" überbrachte der auf der Durchreise in Frankfurt anwesende Geschäftsführer des D.S.V. Herr Otto Kessler die Glückwünsche. Diejenige des Frankfurter Turngaues übermittelte uns Herr Emil  Bitsch. Dem sich nun prompt abwickelnden Programm folgte das zahlreich erschienene Publikum mit regem Interesse und zollte den gelungenen Darbietungen reichen Beifall.

Einem von 16 Damen und 16 Herren geschwommenen Reigen folgten die Vorführungen der 4 Schwimmwarte. 32 Schwimmerinnen und Schwimmer stritten in 4 gemischten Staffeln um den Sieg.

Die kurze Strecke der Damen gewann Frl. Sophie Müller. Praktische Rettungsvorführungen wurden durch den Kreisschwimmwart H. Bertsch erläutert. Den Schluß bildete ein flott gespieltes Wasserballspiel, da die spieltüchtigen Schwimmer so recht in ihrem Elemente zeigte.

Ende des Zitats!!